Für Österreich und Deutschland

Welche Karte bringt dir wirklich etwas zurück?

Ehrliche Vergleiche von Kredit- und Krypto-Karten für Österreich und Deutschland. Mit allen Gebühren, gebundenem Kapital und Kursrisiko, und mit Strategien, wie du Karten über Curve kombinierst.

Monatlich geprüftKundenmeinungen aus 4 QuellenNie nach Provision sortiert
Person bezahlt mit dem Smartphone
Beste Curve-Kombi bei 1.500 € im Monatwird berechnet
Netto pro Jahr–

Jede Kombination nachgerechnet.

Der Cashback-Compass rechnet Karten mit allen Gebühren, Limits und gebundenem Kapital durch, inklusive der Haken, über die sonst niemand spricht.

Werbehinweis: Einige Links sind Partnerlinks. Wenn du darüber eine Karte beantragst, bekomme ich eine Provision, und du oft einen Bonus. Die Bewertung und Reihenfolge hängt davon nicht ab.

Alle Karten

Sortiert nach Compass-Note: dem Nettonutzen nach allen Kosten für typische Ausgaben, nicht nach Provision. „Effektiv“ ist das Cashback, das bei 1.000 € Umsatz im Monat ohne gebundenes Kapital tatsächlich ankommt, „beworben“ der höchste Satz laut Anbieter. So rechnen wir.

Karten vergleichen

Wähle bis zu drei Karten. Das Rechenbeispiel zeigt, was jede Karte allein bei deinem Monatsumsatz bringt.

Rechenbeispiel bei Umsatz pro Monat im Inland.

Wie viel holst du heraus?

Drei kurze Schritte, danach siehst du deine drei besten Kombinationen mit Kassenbon und Einrichtungsanleitung.

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Cashback erklärt: worauf es wirklich ankommt

„Bis zu 5 % zurück“ klingt gut. Was davon übrig bleibt, hängt von ein paar Details ab, die in der Werbung klein gedruckt sind.

Wie Cashback funktioniert

Jedes Mal, wenn du mit der Karte zahlst, bekommt der Kartenanbieter vom Händler eine kleine Gebühr. Einen Teil davon gibt er dir als Cashback zurück, entweder direkt in Euro, als Punkte oder als Krypto-Token. In Europa sind diese Händlergebühren gedeckelt, deshalb ist Cashback über 1 % fast immer an Bedingungen geknüpft: ein Abo, gestaktes Kapital oder ein Monatslimit.

Limits: der wichtigste Kleingedruckte

Viele Karten zahlen den hohen Satz nur bis zu einem Monatsumsatz. Danach gibt es weniger oder gar nichts.

Beispiel: Crypto.com Jade zahlt 2,5 % auf bis zu 1.500 US$ Umsatz pro Monat. Gibst du 2.500 € aus, bekommst du auf rund 1.000 € gar nichts mehr. Effektiv sind das nur etwa 1,3 %.

Genau deshalb lohnt es sich, Karten zu kombinieren: Eine Karte füllt ihr Limit, der Rest läuft über die nächstbeste.

Euro, Punkte oder Token?

Cashback in Euro ist sicher. Punkte (Payback, Amazon, Meilen) sind nur so viel wert, wie du beim Einlösen dafür bekommst. Token wie CRO, PLU oder NEXO schwanken im Kurs: 3 % in einem Token, der 40 % verliert, sind am Ende weniger als 2 % in Euro. Dazu kommen oft Gebühren für das Umtauschen in Euro.

Staking und gebundenes Kapital

Höhere Stufen verlangen oft, dass du Geld im Token des Anbieters festlegst. Das kostet doppelt: Du bekommst auf dieses Geld keine Zinsen mehr, und der Token kann an Wert verlieren. Der Kartencheck rechnet beides mit und zeigt dir Szenarien für Kursverluste von 20 und 50 %.

Curve und Go Back in Time

Curve ist eine Karte, hinter der du alle deine anderen Karten hinterlegst. Du zahlst immer mit Curve und legst per Regel fest, welche Karte im Hintergrund belastet wird. So kannst du zum Beispiel alle Streaming-Abos auf die Karte mit Abo-Erstattung legen und den Rest auf die mit dem höchsten Cashback.

Mit „Go Back in Time“ kannst du eine Zahlung nachträglich auf eine andere Karte umbuchen, je nach Curve-Plan bis zu 30, 60, 90 oder 120 Tage zurück. Das hilft, Cashback-Limits über mehrere Monate auszureizen. Aber: Für die ursprüngliche Karte gilt die Umbuchung als Erstattung, das Cashback dort wird zurückgebucht. Und manche Anbieter, etwa Bybit EU, schließen umgebuchte Zahlungen ausdrücklich vom Cashback aus.

Meilen und Punkte bewerten

Eine Meile ist im Prämienshop etwa 0,5 Cent wert, bei Economy-Flügen um 1 Cent und bei Business- oder First-Langstrecke 2 Cent und mehr. Wer nicht fliegt, sollte Meilenkarten deshalb deutlich niedriger bewerten als Meilen-Blogs.

Steuern

Wer mit Krypto bezahlt, verkauft dabei Krypto. Das ist in beiden Ländern meist ein steuerlich relevanter Vorgang, aber unterschiedlich geregelt.

Österreich: Für Kryptowährungen, die nach dem 28. Februar 2021 angeschafft wurden, gilt der Sondersteuersatz von 27,5 % auf realisierte Gewinne, ohne Spekulationsfrist. Bezahlen mit Krypto gilt als Veräußerung. Der Tausch von Krypto in Krypto ist grundsätzlich steuerneutral.

Deutschland: Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Innerhalb eines Jahres gilt eine Freigrenze von 1.000 € pro Jahr für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen.

Auch Staking-Erträge und Cashback in Token können steuerlich relevant sein. Das ist keine Steuerberatung. Bei größeren Beträgen lohnt sich eine kurze Beratung.

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Methodik: So rechnet der Cashback-Compass

Wir zeigen nicht die höchste beworbene Zahl, sondern was nach allen Kosten übrig bleibt.

Compass-Note

Für jede Karte rechnen wir drei typische Ausgabenprofile durch: 800 €, 1.500 € und 3.000 € Kartenumsatz im Monat, davon jeweils 50 € in Fremdwährung. Abgezogen werden Jahres- und Monatsgebühren, Fremdwährungsgebühren und die Zinsen, die auf gebundenes Kapital entgehen (2,5 % pro Jahr). Für Karten mit Staking oder Mindestguthaben nehmen wir die beste Stufe mit höchstens 1.000 € gebundenem Kapital, weil das für die meisten realistisch ist. Höhere Stufen rechnet der Kartencheck, wenn du mehr Kapital binden willst. Der durchschnittliche Nettonutzen ergibt die Note von 1,0 bis 5,0, relativ zur besten Karte im Vergleich.

Beworben und effektiv

„Beworben“ ist der höchste Cashback-Satz, den der Anbieter nennt, oft nur mit hohem Guthaben, Staking oder Abo. „Effektiv“ ist der Satz, der bei 1.000 € Umsatz im Monat ohne gebundenes Kapital tatsächlich ankommt, nach Monatslimits und vor Gebühren.

Was nicht eingerechnet ist

Kursschwankungen von Token, die du über Cashback oder Staking hältst, zeigen wir getrennt als Szenario. Neukundenboni, Versicherungen und Reiseportal-Rabatte fließen nicht in die Note ein. Eine unbekannte Fremdwährungsgebühr rechnen wir vorsichtig mit 1,5 %.

Woher die Daten kommen

Konditionen werden monatlich aus den offiziellen Anbieterseiten, Preis- und Leistungsverzeichnissen recherchiert, teils automatisiert mit KI, teils manuell. Jede Karte nennt ihre Quellen und offene Punkte. Kundenmeinungen fassen wir aus Google Play, dem App Store (Österreich, Deutschland, Schweiz), Trustpilot und öffentlichen Foren zusammen.

Wie sich die Seite finanziert

Einige Links sind Partnerlinks. Beantragst du darüber eine Karte, erhalten wir eine Provision. Reihenfolge und Note ergeben sich ausschließlich aus der Rechnung oben.

Änderungsprotokoll

Was sich bei den Konditionen geändert hat, neueste zuerst. Grundlage sind die monatlichen Recherchen.

Alle Karten und Beiträge im Detail

Zu jeder Karte gibt es eine eigene Seite mit Konditionen, Kundenmeinungen, FAQ und Quellen.

Curve Pay (kostenlos)Curve Pay Pro+Curve Pay ProCurve Pay XRevolut StandardMiles & More Gold Credit CardMiles & More Blue Credit CardPayback American ExpressAdvanzia Mastercard GoldTF Bank Mastercard GoldTrade Republic KarteAmazon Visa (Zinia)Coinbase CardMetaMask Card (Virtual)Bitpanda CardNexo Card Platinum (Credit Mode)Nexo Card Base (Credit Mode)Crypto.com Icy WhiteCrypto.com Jade Green (mit CRO-Staking)Crypto.com Jade Green (mit Abo, ohne Staking)Crypto.com Ruby Steel (mit CRO-Staking)Crypto.com Ruby Steel (mit Abo, ohne Staking)Bybit EU CardKraken Krak CardTrading 212 Cardeasybank easy kreditkarteeasybank easy kreditkarte goldeasybank Kreditkarte: In Österreich gelten andere Preise als in DeutschlandAlle Neuigkeiten